INNRERE LANDSCHAFTEN UND FRÜCHTE DER STILLE

Margit Rohrauer, "Kaffee", Fotoübermalung 2010

Die Ausstellung zeigt Werke aus dem Atelier Neuhauserstadl, die von beeinträchtigten Künstlern des Institutes Hartheim in Kooperation mit Mag.a Nina Gaugelhofer, selbst akademisch ausgebildete Künstlerin, entstanden sind.

Vernissage: 10. Juni 2010 um 18.00 Uhr im Café Lebenswert (neben dem Schloss Hartheim)

Ausstellungsdauer: 11. Juni 2010 bis 29. September 2010

Öffnungszeiten: MO-DO 09.00-17.30 Uhr und FR 09.00-12:30 Uhr

Künstler/innen: Veronika Baumgartner, Johann Dautermann, Sylvia Egger, Thomas Eremia, Wolfgang Freller, Karin Gressenbauer, Renate Grohe, Brigitte Hofer, Erik Kappacher, Kornelia Kugler, Gabriele Leitner, Fritz Manner, Harald Mayer, Andrea Obwaller, Jürgen Osterkorn, Elisabeth Pernecker, Margit Rohrauer.

ART BRUT IN OBERÖSTERREICH

Diese Ausstellung wurde in Kooperation des Lions Club Linz Danubius mit der Landesgalerie Linz und den Ateliers der Caritas, der Lebenshilfe OÖ, des Diakoniewerks Gallneukirchen sowie des Institutes Hartheim gestaltet.

Vernissage: Dienstag, 8. Juni 2010 um 19:00 Uhr in der Landesgalerie Linz, Museumsstraße 14 in 4020 Linz

Öffnungszeiten: DI, MI, FR 09:00 - 18:00 Uhr und DO 09:00 - 21:00 Uhr. SA, SO, FEIERTAGE 10:00-17:00 Uhr. MO geschlossen.

Begrüßung und Moderation: Ing. Mario Maroh - Präsident des Lions Club Linz Danubius und Dr. Heinz Thaler - Vorstand des Diakoniewerks

Inhaltliche Einführung: Mag. Dr. Peter Assmann - Direktor der OÖ Landesmuseen

Austellende Künstler/innen: Elisabeth Watzek, Anita Baier, Franz Stadler, Christian Rebhan, Eli Kumpfhuber, Margarethe Bamberger, Johanna Rohregger, Gertraud Gruber, Rosemarie Heidler, Renate Grohe und Heliodor Doblinger.

ERÖFFNUNG DER TAGESSTRUKTUR FELDKIRCHEN

Gerald Wintersteiger überreicht Bürgermeister Franz Allerstorfer ein selbst gemaltes Bild.

Wichteln, Tonkrüge und Delphine...

... gab es am 1. Juni 2010 im Rahmen der Eröffnung der „Tagesstruktur Feldkirchen“, einer Einrichtung der „Fähigkeitsorientierten Aktivität“ des Institutes Hartheim in der Marktgemeinde, zu bewundern. Die Angebote der Tagesstruktur richten sich an Menschen mit geistiger Beeinträchtigung und ergänzen das differenzierte Wohnangebot in der Donaugemeinde.

In den drei Werkgruppen mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten wird versucht, die 20 Personen ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend zu begleiten und ihnen eine sinnvolle Beschäftigung zu ermöglichen. „Gezielte Förderung und bedürfnisorientierte Unterstützung unserer Klienten und Klientinnen steht im Zentrum unserer Bemühungen. Dies bedingt jedoch eine entsprechende Infrastruktur, die wir in der neuen Tagesstruktur Feldkirchen vorfinden,“ freut sich Dir. Dr. Günther Weixlbaumer bei seiner Festrede. Landeshauptmannstellvertreter Josef Ackerl betonte bei seiner Eröffnungsansprache, dass gerade auch die schwächsten Mitglieder einer Gesellschaft ein Recht auf Begleitung in einer entsprechenden Umgebung haben und definierte den wertschätzenden Umgang mit beeinträchtigten und kranken Menschen sowie Senioren als zentrales Kennzeichen eines funktionierenden Sozialstaates.

Bürgermeister Allerstorfer unterstrich die Bedeutung dieses speziellen Angebots für Menschen mit Beeinträchtigungen und kennzeichnete sie als Qualitätskriterium seiner Gemeinde. Die Offenheit und Freundlichkeit der Einwohnerschaft Feldkirchens gegenüber unseren Klienten und Klientinnen hob Franz Rauecker, Leiter der Angebote der „Fähigkeitsorientierten Aktivität“ des Institutes Hartheim, hervor. „Die positive Einstellung erleichtert die integrativen Bemühungen unsererseits und sorgt dafür, dass sich nicht nur unsere Betreuten, sondern auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hier in Feldkirchen wohlfühlen,“ bedankt sich Herr Rauecker bei allen Feldkirchner Bürgern und Bürgerinnen. 

ERÖFFNUNG DER NEUEN METALLWERKSTÄTTEN

Von links nach rechts: Landeshauptmannstellvertreter Josef Ackerl, Bürgermeister Gabriel Schuhmann, Konsulent Dir. Dr. Günther Weixlbaumer, Bezirkshauptmann Dr. Michael Slapnicka, Landtagsabgeordneter Erich Pilsner

Am 1. Juni 2010 wurden die neuen Metallwerkstätten unserer Einrichtung, die unmittelbar neben dem Schloss Hartheim gelegen sind, von Pfarrer Dr. Josef Wimmer mit Gottes Segen versehen und im Anschluß von Herrn Landeshauptmannstellvertreter Josef Ackerl feierlich eröffnet.

Diese Werkstätten verstehen sich als Angebote der „Fähigkeitsorientierten Aktivität“, einer speziell auf die Bedürfnisse geistig und mehrfach beeinträchtigter Menschen abgestimmten Beschäftigungsform.

Derzeit finden in den fünf Werkgruppen mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten 25 beeinträchtigte Klienten des Institutes eine sinnvolle Betätigung.  Vom Zerlegen alter Computer, Telefone und anderer technischer Gerätschaften über das Zusammenschrauben von Blitzableitern bis hin zur Reparatur von Fahrrädern reichen hierbei die Arbeiten, die von pädagogisch ausgebildeten und fachlich versierten Betreuern begleitet werden.

„Die Eröffnung der Einrichtung selbst in wirtschaftlich etwas schwierigeren Zeiten freut mich ganz besonders, erhalten dadurch die uns anvertrauten Menschen nunmehr einen ihren Beeinträchtigungen entsprechenden Arbeitsplatz,“ betonte Dir. Dr. Günther Weixlbaumer bei seiner Eröffnungsrede. Die Wichtigkeit der Bereitstellung entsprechender Betreuungsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen hob auch Landeshauptmannstellvertreter Josef Ackerl in seiner Ansprache hervor. Entschieden wies der Landessozialrat auch darauf hin, dass er diese nicht als Akt der Mildtätigkeit verstanden wissen möchte, sondern als gelebte Solidarität in einem Staat, der sich zu Recht Sozialstaat nennen darf.

Mit dem Radshop „Rad & Tat“ wird zukünftig in dem sanierten und neu gestalteten, ehemaligen ADEG - Gebäude auch ein interessantes Angebot für Kunden aus der Gemeinde Alkoven und Umgebung  zur Verfügung stehen. „Unsere Alkovener Bürgerinnen und Bürgern profitieren nicht nur durch den neuen Radshop und die Servicewerkstätte, vielmehr bietet sich hier auch die Möglichkeit, Integration aktiv zu leben,“ freute sich Bürgermeister Gabriel Schuhmann und wünschte allen Beteiligten viel Erfolg für die Zukunft.

KUNST VON INNEN | ART BRUT IN AUSTRIA

Kunst aus einer anderen Wirklichkeit, die im Schloss Hartheim als Abschluss einer internationalen Wanderausstellung zu sehen ist, gibt einen Überblick über die österreichische "Kunst der Außenseiter" aus insgesamt 28 Ateliers und Werkstätten in allen neun Bundesländern.

Als Leo Navratil in den 1960-er Jahren bei einigen seiner Patienten in der Landesnervenklinik Gugging künstlerische Begabungen entdeckte, war es noch nicht selbstverständlich solche Talente auch zu fördern. Zu sehr war man noch auf "Verwahren" eingestellt. Inzwischen hat sich die Einstellung zu psychisch und geistig beeinträchtigten Menschen grundsätzlich geändert, man hat gelernt ihre Begabungen nicht nur zu entdecken, sondern auch zu fördern. Was dabei entsteht, kann sich sehen lassen, denn "Art Brut", oder "Kunst der Außenseiter" spielt eine Rolle in der zeitgenössischen Kunstszene.

Der Umgang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen und besonderen künstlerischen Talenten erfolgt in einigen österreichischen  Einrichtungen vorbildhaft. Dabei geht es um Achtung und Respekt vor der Leistung und dem Können, das die Künstlerinnen und Künstler nicht an Kunstschulen gelernt oder durch kunsthistorische beziehungsweise zeitgeistige Vergleiche erworben haben, sondern das aus ihrem eigenen Inneren kommt, unverfälschte und autonom.

Einrichtungen wie das Institut Hartheim, das in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem von den Nationalsozialisten als Euthanasieanstalt umfunktionierten Schloss Hartheim situiert ist, beweisen mit ihrer engagierten Arbeit, wie wichtig die künstlerische Begleitung von jenen Menschen ist, die sich sonst im Leben schwer tun und die tatsächlich "Außenseiter" sind, die aber durch die Kunst einen Weg zur eigenen Wirklichkeit gefunden haben.

Eröffnung der Ausstellung: Mittwoch, 12. Mai 2010 um 17.00 Uhr

Ort: KULTURFORMENHARTHEIM, Schloss Hartheim in 4072 Alkoven

Öffnungszeiten: MO, DI, DO jeweils von 9.00 Uhr bis 14.30 Uhr bis einschließlich 30. September 2010

Zur Ausstellung sprechen:

Prof.in Angelica Bäumer - Kuratorin der Ausstellung

Dir. Dr. Günther Weixlbaumer - Geschäftsführer des Institutes Hartheim

Mag. Wolfgang Kodada - Kunstpädagoge

WILLKOMMEN IM INTEGRATIVEN UND HEILPÄDAGOGISCHEN KINDERGARTEN

SPIELERISCHES LERNEN IM INTEGRATIVEN KINDERGARTEN

Liebe Eltern,

der Integrative und Heilpädagogische Kindergarten des Institutes Hartheim nimmt noch Kinder auf. Er ist ganzjährig geöffnet. Anmeldungen werden jederzeit entgegen genommen. Terminvereinbarungen für ein Anmeldegespräch sind unter der Telefonnummer (07274) 6536 DW 253 möglich.

Ich freue mich auf das Kennenlernen!

Daniela Angermeier

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SPENDENBEGÜNSTIGUNG

Die Spendengebarung unserer Einrichtung entspricht den strengen Anforderungen des Spendegütesiegels.


Seit Ende November 2009 sind auch Spenden an das Institut Hartheim steuerlich absetzbar. Detailinformationen dazu finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Finanzen.